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· Ausstellungen 2009 - 2019

· Mittelrhein-Museum

· Art Edition

limitierte Edition erschienen bei Salt&Pepper, Belgien
erhältlich in der WERKSTATT
Clemensstr. 16, 56068 Koblenz



weitere Objekte / more objects

· Mitgliedschaft / Urheberrecht

Eva Maria Enders ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Thüringen ( www.vbkth.de ) und wird urheberrechtlich vertreten durch die Verwertungsgesellschaft Bildkunst ( www.bildkunst.de ).

Eva Maria Enders - Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Maria_Enders

 
 

Beteiligung beim Ausstellungsprojekt NEXUS II September 2014 – Januar 2015

Nexus II - Künstler im Dialog mit Werken aus der Sammlung des Mittelrhein-Museums Koblenz.

Die Arbeitsgruppe Rheinland-Pfälzischer Künstler ark e.V. hatte 2002 in Zusammenarbeit mit dem Mittelrhein-Museum 17 Künstler eingeladen und mit Nexus I eine erfolgreiche, viel beachtete Ausstellung gezeigt. Deren Besonderheit bestand darin, dass sich jeder Künstler ein Werk der ständigen Sammlung auswählte, um dieses zum Ausgangspunkt einer eigenen Arbeit zu machen. „Das breit gefächerte Repertoire an künstlerischen Sprachmitteln erfolgte sowohl über formale Aspekte, als auch über inhaltliche Bezüge. Es variiert zwischen Annäherung, direkter Bezugnahme und gleichzeitiger Eigenständigkeit bis hin zur Abgrenzung und Negierung des Objektes. In der unmittelbaren Gegenüberstellung der alten und der neuen Werke werden in der Ausstellung sowohl die unterschiedlichen Ausgangspositionen als auch die gegensätzlichen Formulierungen der Künstler offenkundig (Anneli Karrenbrock, Kuratorin Nexus I)

Dieser Dialog zwischen Alt und Neu soll auch in Nexus II aufgegriffen werden. Das Mittelrhein Museum unter seinem Leiter Dr. Markus Bertsch bietet diesem Dialog mit seinen großzügigen, neuen Museumsräumen eine ganz besondere Plattform. Die Ausstellung ist von September 2014 bis Januar 2015 zu sehen.

Es werden 28 Künstler eingeladen, künstlerisch Stellung zu beziehen: Jochen Hein, Uta Schotten, Julja Schneider, Ines Braun, Iris Stephan, Franziskus Wendels, Peter Holl , Aloys Rump, Ute Krautkremer, joeressen + kessner, Christel Hermann, Martine Andernach, Rolf Kluenter, Anja Schindler, Isa Steinhäuser, Konstanze Trommer, Klaus Nerlich, Manfred Schling, Jan Schröder, Christiane Schauder, Ulrich Dohmen, Eva Maria Enders, Colin Murphy, Elisabeth Hansen, Andreas Bruchhäuser, Violetta Richard, Sabine Hack und Dorothea Kirsch.

Die Tendenz, dass in der zeitgenössischen Kunst der situative Bezug zunehmend an Bedeutung gewinnt, wird aufgegriffen. Das neu Geschaffene ist nicht allein als autonomes ästhetisches Objekt zu verstehen, sondern als eine kontextbezogene Hervorbringung. Um dies den Rezipienten darzulegen, werden die ausgewählten Arbeiten (Alte Meister) in die Ausstellung integriert. Künstlerinnen und Künstler, die bereit sind, sich mit ihren ureigenen Aussageabsichten und Stilmitteln auf diesen Dialog einzulassen, wurden im Vorfeld zu dieser Ausstellung zu einem Symposium eingeladen, um die Räumlichkeiten und die Bestandskataloge zu durchstöbern und zu erfassen. Verbindungen können geschaffen werden durch das Aufgreifen formaler Besonderheiten bis hin zu einer Totalaneignung im Sinne der „Appropriation Art“ oder/und durch die Umsetzung einer in der Vergangenheit gemachten Aussage mit zeitgenössischen Mitteln. Der „Turmbau zu Babel“ (Lukas van Valckenborsch, 1596, MRM) kann in diesem Sinne mit Jochen Frischs „Suprematistischer Konstruktion“ (entsprechend Tatlin) eine Bezugnahme eingehen, er kann aber auch Auslöser für eine Auseinandersetzung mit der Hybris allgemein werden. Die Barockmalerei bietet etwa im dramatischen Hell-Dunkel einen formalen Auslöser, sie kann aber auch die Frage nach „sex and crime“ in der Gegenwart auslösen. Ein möglichst breites Spektrum an künstlerischen Sprachen soll in diese Ausstellung integriert werden, womit neben den Arbeiten der Mitgliedern der Arbeitsgruppe – Rheinland-Pfälzischer Künstler (ark) e.V. ein besonderer Schwerpunkt auf  die Arbeiten der Gäste gelegt wird.

Eva Maria Enders


Emil Hundrieser, Quaste – Reststück vom Reiterdenkmal Wilhelms I. vom Deutschen Eck, 1897, Bronze, Mittelrhein-Museum Koblenz


Emil Hundrieser, Kaiser Wilhelm I. zu Pferd, verkleinerte zeitgenössische Replik des Denkmals am Deutschen Eck, 1897, Kupfer mit Eisenverstärkung, patiniert, Mittelrhein-Museum Koblenz


Kurt Tucholsky schrieb 1930 (unter dem Pseudonym Ignaz Wrobel)
in Denkmal am Deutschen Eck (in: Die Weltbühne, 14.01.1930, Nr. 3, S. 94)

„[...] ich sah hoch … und fiel beinah um. Da stand – Tschingbumm! – ein riesiges Denkmal Kaiser Wilhelms des Ersten: ein Faustschlag aus Stein. Zunächst blieb einem der Atem weg. [...]"


Bei der Suche nach einem geeigneten Ausgangspunkt, um in den Dialog mit der Sammlung des Mittelrhein-Museums zu treten, fiel mir die Quaste des Kaisers ins Auge. Diese lag in der Blickachse zur Malerei von K. O. Götz, geprägt durch seinen dynamischen Duktus, der scheinbar zufälligen, wiederkehrend rhythmischen Rakelschläge.
Sollte diese Quaste nicht auch einen ganz bestimmten Duktus ergeben, wenn diese wie ein Schaber über eine Fläche geschwungen wird? Nicht die prägenden Farbströme, Wirbel und Schlieren von K. O. Götz sollen in meiner Arbeit nachempfunden werden. Lediglich der kalligraphische Ansatz soll hier  mittels der  spezifischen ‚Sprache‘, die der Quaste quasi unterstellt wird, verfolgt werden. Die Umsetzung der Arbeit auf einen Leuchtkasten dient der Transformation auf eine weitere Ebene und damit auch einer Abgrenzung zum Werk von K. O. Götz.


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