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Eva Maria Enders ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Thüringen ( www.vbkth.de ) und wird urheberrechtlich vertreten durch die Verwertungsgesellschaft Bildkunst ( www.bildkunst.de ).

 

 
 

Presse / Texte

- Kölner Stadtanzeiger

Ausstellung

Farbige Lichteffekte auf Pappelholz
Von Jürgen Röhrig, 23.10.09, 16:46h

Die Künstler Sabine Hack, Jan Bresinski und Fritz Küchle haben für ihren „Kunstpunkte“-Beitrag eigene Arbeiten ausgewählt und zusammen mit zwei Gastkünstlern in der „Markusplatzhalle“ ausgestellt.

 
Ansässige Künstler und Gäste, also „InternExtern“: im Vordergrund Arbeiten von Heming, an der Wand Malerei von Hack, Küchle und Enders (von links). BILD: JÜRGEN RÖHRIG

 
 
Ansässige Künstler und Gäste, also „InternExtern“: im Vordergrund Arbeiten von Heming, an der Wand Malerei von Hack, Küchle und Enders (von links). BILD: JÜRGEN RÖHRIG

 
Zwei neue Tafelbilder aus seiner Werkgruppe „Atlas der Irrwege“ zeigt Bresinsksi. Er lud den Bildhauer ein, der das Holz verbiegt.
 
Eitorf - Karl Heinz Heming verlangt seinem Werkstoff Holz etwas ab: Das Material soll sich biegen und nicht brechen. Durch präzise Einschnitte in die spröde Pappel verleiht der Bildhauer ihr Flexibilität. So entstehen Objekte mit erstaunlich filigranen Details. Flugzeugsperrholz aus dem Modellbau setzt er ein, wenn noch größere Biegsamkeit gefragt ist. Und farbige Acrylglas-Scheiben, die in das eingeschlitzte Holz gesteckt werden, setzen einen Gelb- oder Rotton auf die helle Skulptur - Lichteffekte, die transparenter und leichter wirken als eine Bemalung.
Zehn Arbeiten von Heming (Mönchengladbach) stehen in der „Markusplatzhalle“. Die dort ansässigen Künstler Sabine Hack, Jan Bresinski und Fritz Küchle haben für ihren „Kunstpunkte“-Beitrag mit dem Titel „InternExtern“ eigene Arbeiten ausgewählt und die von zwei Gastkünstlern.
Neben Heming ist das Eva Maria Enders aus Koblenz. Die Malerin steuert vier stark abstrahierte Landschaften bei, wobei besonders zwei extreme Querformate ins Auge fallen. Farblich nuanciert, dabei in zurückhaltenden Tönen, setzt Enders mit ausdrucksstarkem Pinselstrich eine Ahnung von Gebirgslandschaft in Szene, die gerade aus der gegenständlichen Unbestimmtheit ihre Wirkung bezieht.
In ihrem Bilder-Zyklus „Stoffwechsel“ setzt sich Sabine Hack mit dem Ornament auseinander. Auf vorgefundenen Textilien, bedruckt mit Pflanzenmotiven, malt sie ihre floralen Gebilde und informellen Farbpartien. Eine Serie kleiner Arbeiten und ein großes Quadrat zeigen einen Ausschnitt aus dem Projekt, das sie bereits in Peking vorstellte und demnächst in Jakarta zeigt.
Zwei neue großformatige Bilder von Jan Bresinski gehören zu seiner Werkgruppe „Atlas der Irrwege“. Bresinksi entfaltet die Ästhetik archäologischer und topographischer Strukturen, die immer etwas Geheimnisvolles hat. So auch bei „Megapolis“, einen großen zwölfteiligen Bodenrelief. Fritz Küchle schließlich hat sich intensiv mit Farbklängen und dem geometrischen Ornament auseinander gesetzt. Drei gestische Malereien mit breiten schwarzen Pinselstrichen liefert er als Überraschung dazu.
Diese fünf unterschiedlichen Positionen ergeben zusammen eine sehenswerte Momentaufnahme aus aktuellem Schaffen.
InternExtern: „Kunstpunkte“ am Wochenende

 

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