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· Ausstellungen 2009 - 2019

· Mittelrhein-Museum

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limitierte Edition erschienen bei Salt&Pepper, Belgien
erhältlich in der WERKSTATT
Clemensstr. 16, 56068 Koblenz



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Eva Maria Enders ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Thüringen ( www.vbkth.de ) und wird urheberrechtlich vertreten durch die Verwertungsgesellschaft Bildkunst ( www.bildkunst.de ).

Eva Maria Enders - Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Maria_Enders

 
 

Presse / Texte


RZ 07 2008

Kunst reiste im Handgepäck nach China

Sechs Mitglieder der ARK zeigten ihre Arbeiten im Reich der Mitte - Große Resonanz auf die Werke der Rheinland-Pfälzer - Kontakt zur Kulturszene

Wer schon einmal mit dem Flugzeug verreist ist, weiß: Ins Handgepäck passt nicht viel. Gerade einmal 55 mal 40 mal 20 Zentimeter - das ist die international übliche Maximalgröße. Und doch kann ein solches Stück Handgepäck Kunst enthalten, zum Beispiel eine persönliche künstlerische Auseinandersetzung mit China. Sechs Mitglieder der Aktionsgruppe rheinland-pfälzischer Künstler (ARK) reisten jetzt ins Reich der Mitte - mit ihrer Kunst im Handgepäck.

KOBLENZ/PEKING. Die erste Etappe des Projekts hatte vor etwas mehr als einem Jahr im Haus Metternich am Münzplatz begonnen: "Dialog I" war die Ausstellung überschrieben, in der sich Mitglieder der Aktionsgruppe rheinland-pfälzischer Künstler (ARK) in die Auseinandersetzung mit dem Land China und seiner Kultur begaben. Des Dialogs zweiter Teil: Jetzt sind sechs ARK-Künstler zurück von ihrer Reise ins Reich der Mitte - voll mit Eindrücken und begeistert über die Resonanz, die ihre Kunst im fernen Osten erlebt hat. So berichtete etwa das Magazin "Artguide" auf acht Seiten über das Projekt - inklusive Kurzbiografien der Künstler.

Die Arbeiten von Anja Bogott, Eva Maria Enders (beide Koblenz), Sabine Hack

(Eitorf), Werner Müller (Trier), Aloys Rump (Boppard) und Christiane Schauder (Mainz) sind noch bis Ende August in der Galerie des Art Guide Space im pulsierenden "Artdistrict 798" Pekings zu sehen - Kunstwerke, die sich in der ganz unterschiedlichen Ausdrucksweise der sechs Rheinland-Pfälzer mit China, der Geschichte des Landes, aber auch mit den Olympischen Spielen beschäftigen. Die Ausstellung zählt auch zum Rahmenprogramm der Spiele.

Die Kunstwerke gelangten auf ungewöhnliche Art und Weise nach China: im Handgepäck. Alle sechs Künstler ließen sich für ihre Werke auf die Maximalgröße von 55 mal 40 mal 20 Zentimeter ein - die international üblichen Maße für Handgepäckstücke im Flugverkehr. Der Titel: "Six Boxes to Beijing". So ist es fast zwangsläufig, dass auch das Thema Reisen in den Koffern, etwa bei Schauder, aufgearbeitet wird, ebenso wie Olympia und seine Ursprünge im antiken China (Rump), die Dao-Philosophie (Enders), Wanderarbeiter (Hack), Entwurzelung und Heimat (Bogott) oder auch die Ping-Pong-Diplomatie zwischen China und den USA in den 70er-Jahren (Müller).

Eröffnet worden war die Ausstellung durch den Vorsitzenden und Geschäftsführer der "Beijing Cultural Development Foundation" (BCDF), Mang Haidong, und den Kurator Rolf Klünter.

Begleitend zur Ausstellung organisierte KKT, der deutsche Förderverein der "Beijing University" (BEIDA), eine Kulturreise, an der neben den Künstlern unter anderem auch die Leiterin des Künstlerhauses Schloss Balmoral in Bad Ems teilnahm. Das Haus pflegt schon seit bald zehn Jahren Kontakte nach China, der Austausch soll noch intensiviert werden. Die Delegation traf sich auch mit dem Leiter des Institutes für Deutschlandstudien und dem Vizerektor der Universität Peking, Prof. Wu, zu einem intensiven Erfahrungsaustausch.

Besonders gespannt waren die ARK-Mitglieder auf die Begegnung mit jungen Künstlern in der Millionenmetropole und die Gespräche über die aktuellen Themen der Kunstszene. Erkenntnisse: Die junge Generation entdeckt gerade die Reize des eigenen Körpers, beschäftigt sich aber auch mit der Umweltverschmutzung und der rasanten Entwicklung der Stadt.

Rhein-Zeitung - Ausgabe Koblenz und Region vom 21.07.2008, Seite 22.
 

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