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· Ausstellungen 2009 - 2019

· Mittelrhein-Museum

· Art Edition

limitierte Edition erschienen bei Salt&Pepper, Belgien
erhältlich in der WERKSTATT
Clemensstr. 16, 56068 Koblenz



weitere Objekte / more objects

· Mitgliedschaft / Urheberrecht

Eva Maria Enders ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Thüringen ( www.vbkth.de ) und wird urheberrechtlich vertreten durch die Verwertungsgesellschaft Bildkunst ( www.bildkunst.de ).

Eva Maria Enders - Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Maria_Enders

 
 

Mittelrhein-Museum Koblenz


Ausstellungsbeteiligung „Courage! Gleiche Recht, gleiche Pflichten! 100 Jahre Frauenwahlrecht“

#Die Unvollendete (Detail)

LED Plexiglas-Leuchtkasten, 100 x 160 cm, 2019 für die Ausstellung, 100 Jahre Frauenwahlrecht im Mittelrhein Museum Koblenz, Februar – Mai 2019

#Die Unvollendete I #Die Unvollendete II


© VG Bildkunst, Bonn


© VG Bildkunst, Bonn
   


© VG Bildkunst, Bonn


© VG Bildkunst, Bonn

Für ihren Leuchtkasten „#DieUnvollendete“ wählte die Koblenzer Künstlerin Eva Maria Enders stellvertretend für zahlreiche Persönlichkeiten zwölf deutsche Wahlrechtaktivistinnen aus:

Es sind dies Helene Lange (1848-1930), Marie Munk (1885-1978), Anita Augspurg (1857-1943), Clara Zetkin (1857-1933), Helene Wessel (1898-1969), Helene Weber (1881-1962), Frieda Nadig (1897-1970), Rosa Luxemburg (1871-1919), Hedwig Dohm (1831-1919), Marie Stritt (1855-1928), Elisabeth Selbert (1896-1986) und Marie Juchacz (1879-1956).

Da die „Suffragetten-Trikolore“ für diese Bewegung von großer Bedeutung ist, entscheidet sich Eva Maria Enders für drei Gestaltungsebenen. Auf der ersten Ebene ist die Suffragetten Fahne auf Plexiglas aufgebracht, die mit der Farbe Violett die Würde, durch Weiß die Ehrenhaftigkeit und mit Grün die Hoffnung symbolisiert. Auf der zweiten Ebene sind die bereits erwähnten „wichtigen Köpfe“ zu sehen. Auf der dritten Ebene nutzt sie die Möglichkeit moderner „Hashtags“. Hierzu plottet sie auf einer transluzenten Folie Zitate der Frauenrechtlerinnen, womit sie den Bogen von der Mitte des 19. Jahrhunderts über das 20. Jahrhundert bis hin in die Gegenwart spannt.

Die Köpfe und Zitate der bedeutenden Aktivistinnen stehen in Eva Maria Enders Kunstwerk stellvertretend für eine Bewegung, die auch heute noch aktuell ist. Frauen kämpfen immer noch auf der ganzen Welt für ihre Rechte und Gleichberechtigung und gehen dafür, wie vor 100 Jahren in Deutschland, auf die Straße.

Das Ergebnis ist eine geballte Ladung Frauenpower aus 150 Jahren unermüdlichem Kampf, Hoffnung, Würde, Ehrenhaftigkeit und Durchsetzungsvermögen transponiert in eine moderne, digitale Bildsprache. Mit dem Titel „#DieUnvollendete“ unterstreicht die Künstlerin unmissverständlich, dass der Entwicklungsprozess in Sachen Frauenbewegung noch lange nicht abgeschlossen ist und Frauen auch in Zukunft für ihre Rechte kämpfen werden. Denn bis heute sind sie weder in der Politik noch in der Führung von Unternehmen gleichberechtigt vertreten.

Eva Maria Enders‘ Wunsch für die Zukunft lautet daher:„Wäre es nicht toll, wenn wir es noch erleben würden, dass alle Frauen der Welt ihr Frauenwahlrecht feiern können!?“

Katalogtext Mittelrhein-Museum, Koblenz 2019

Eröffnung: Freitag, den 15. Februar 2019 um 19 Uhr  Mittelrhein Museum Koblenz

Laufzeit: Samstag, den 16. Februar 2019 bis Sonntag, den 26. Mai 2019


Eröffnung: Sonntag, den 16. Juni 2019   Frauenmuseum in Bonn

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Beteiligung beim Ausstellungsprojekt NEXUS II September 2014 – Januar 2015

Nexus II - Künstler im Dialog mit Werken aus der Sammlung des Mittelrhein-Museums Koblenz.


Die Arbeitsgruppe Rheinland-Pfälzischer Künstler ark e.V. hatte 2002 in Zusammenarbeit mit dem Mittelrhein-Museum 17 Künstler eingeladen und mit Nexus I eine erfolgreiche, viel beachtete Ausstellung gezeigt. Deren Besonderheit bestand darin, dass sich jeder Künstler ein Werk der ständigen Sammlung auswählte, um dieses zum Ausgangspunkt einer eigenen Arbeit zu machen. „Das breit gefächerte Repertoire an künstlerischen Sprachmitteln erfolgte sowohl über formale Aspekte, als auch über inhaltliche Bezüge. Es variiert zwischen Annäherung, direkter Bezugnahme und gleichzeitiger Eigenständigkeit bis hin zur Abgrenzung und Negierung des Objektes. In der unmittelbaren Gegenüberstellung der alten und der neuen Werke werden in der Ausstellung sowohl die unterschiedlichen Ausgangspositionen als auch die gegensätzlichen Formulierungen der Künstler offenkundig (Anneli Karrenbrock, Kuratorin Nexus I)

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Ausstellungskatalog 2003

Zur Ausstellung im Mittelrhein Museum und im Kunstverein Jena ist 2003 ein Katalog erschienen


 

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